Neue Züchter machen Hoffnung.
Ihr diesjähriges Treffen führten die Mitglieder der IG Jakobschafe in Spenge in Ostwestfalen durch. Gastgeberin war Yara Poropat. Sie züchtet seit einigen Jahren Jakobschafe und hat kürzlich im Rahmen ihrer Ausbildung zur Agrarbetriebswirtin an einem Fotowettbewerb der Fachschule für Agrarwirtschaft in Herford teilgenommen.
Bei dem vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband veranstalteten Wettbewerb erreichte sie einen der vordersten Plätze zum Thema Naturschutz und dem Einsatz von Jakobschafen in der Landschaftspflege.
Mehrere Teilnehmer des Treffens berichteten, dass sie Jakobschafe zur Landschaftspflege im weiteren Sinne einsetzen. Die Jakobs gelten als widerstandsfähig, anspruchslos und anpassungsfähig an unterschiedliche Landschaftsformen. Sie sind aufgrund ihrer Eigenschaften hervorragend für die Landschaftspflege geeignet, so vereinen sie die Fresseigenschaften von Schafen und Ziegen gleichermaßen. Sie verbeißen mit Vorliebe Gehölze und schrecken vor stachelbewehrtem Wildobst wie Schlehe und Brombeere nicht zurück.
Die Zahl der Mitglieder der Interessengemeinschaft, die im nächsten Jahr dreißig Jahre besteht, stagniert seit einiger Zeit. Desto erfreulicher war es, dass drei neue Züchter erstmals am Treffen teilnahmen.
Für den Herbst 2026 wird das nächste Treffen in Thüringen angestrebt.
Danny Poropat


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